Dieser Kuchen basiert auf einem französischen Joghurtkuchen-Prinzip: Joghurt als Feuchtigkeitsspender, Öl statt Butter für Saftigkeit, und der Joghurtbecher als Maßeinheit. Ich hab das Prinzip übernommen und auf Zitronenkuchen angepasst. Das Ergebnis schmeckt leichter als ein klassischer Rührkuchen und bleibt trotzdem 3 Tage saftig.
Zutaten
Teig
- 200 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 200 g Zucker
- 3 Eier
- 120 ml neutrales Öl (Sonnenblume oder Raps)
- 2 Bio-Zitronen (Abrieb)
- 1 Zitrone (Saft)
- 280 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
Glasur
- 200 g Puderzucker
- 3 EL frischer Zitronensaft
ca. 380 kcal pro Stück (1 Kuchen)
Zubereitung
Ofen auf 175 °C vorheizen. Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
Joghurt, Zucker, Eier und Öl in einer Schüssel verrühren. Zitronenabrieb und Zitronensaft dazugeben. Mehl mit Backpulver und Salz mischen, in zwei Portionen unterheben. Der Teig ist etwas flüssiger als bei einem Butter-Rührkuchen — das ist normal.
In die Form füllen, 45 Minuten backen. Stäbchenprobe. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, stürzen, auskühlen lassen.
Für die Glasur: Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Über den abgekühlten Kuchen gießen. 15 Minuten trocknen lassen.
Warum Joghurt statt Butter?
Butter ist Geschmack. Joghurt ist Textur. Im klassischen Zitronenkuchen sorgt Butter für Reichhaltigkeit. Der Joghurt-Kuchen geht einen anderen Weg: weniger schwer, mehr Frische, und die Säure des Joghurts verstärkt den Zitronengeschmack.
Wer beides will: 100 g Butter plus 100 g Joghurt. Das ist mein Kompromiss-Rezept für Leute, die nicht auf Butter verzichten wollen aber trotzdem die Saftigkeit des Joghurts mitnehmen möchten.
Für dieses Rezept brauchst du den Saft von mindestens 3 Zitronen. Eine elektrische Zitronenpresse holt das Maximum raus — mehr Saft, weniger Aufwand.
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